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Sonntag

Zucchini Woche - III / III

wuhu, die Zucchini ist alle! oh man.. wie lange man sich an einer kleinen Zucchini aufhalten kann!?
470 kcal

als krönenden Abschluss gab's in meiner Zucchini-Woche noch Spaghetti Zucchina.. mit Feta und Garnelen.. yamyam!

80g Spaghetti nach Packungsanweisung kochen..

während die Nudeln vor sich hingaren, die (restliche) Viertel Zucchini (60g) waschen und in dickere Scheiben schneiden.. in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, anschließend einen größeren Schluck Wasser hinzugeben und abgedeckt bei mittlerer Hitze durchgaren lassen..

50g Fetakäse zerkrümeln und bei Seite stellen.. von 100g Garnelen den Darm entfernen und bis auf 5 Stk. die Garnelen in kleine Stückchen schneiden.. die 5 Deko-Garnelen auf der Rückseite einschneiden, sodass sie hübsch stehen können..

sind die Nudeln gar, diese abgießen, mit den Garnelen und dem Feta vermischen und auf einem Teller anrichten.. die Zucchini darüber geben und die Deko-Garnelen obenauf setzen.. und noch heiß genießen!

inspiriert wurde ich übrigens vom Studentenfutter..


RhabarberRhaba... Ihr kennt den Rest

ich hab 1 kg Rhabarber gekauft, weil ich mir dacht "aus dem Rest machst'e noch was Feines".. 600g für den Kuchen - bleiben also noch ... 300g? hä? hm.. demnach hab ich halt nur 900g gekauft.. nun gut..

war aber eigentlich ganz gut so, somit hat alles ins Glas gepasst..


also nicht in dieses Glas da oben, sondern in das hier unten:

300g Rhabarber-Kompott passen also in ein handelsübliches 450g-Marmeladenglas..

und das Kompott ist auch ganz fix gemacht.. quasi nebenbei..

3 bis 4 Stangen Rhabarber (etw. 300g) waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden..

der Rhabarber kommt in einen kleinen Topf.. den Boden des Topfes gerade so mit Wasser bedecken (vielleicht einen halben Zentimeter Wasser im Topf) und auf kleiner Flamme mit Deckel köcheln lassen.. so zehn Minuten.. 
dann kommen 50g Zucker dazu und alles wird gut umgerührt.. noch mal an die 5 Minuten bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen und schon ist's fertig..

wirklich sehr lecker und hübsch mit'ner Kugel Vanilleeis in Uromas bestem Kristall!


Sonntagsfrühstück

ich dacht mir, ich zeig Euch mal wie ein Sonntagsfrühstück bei uns aussieht:


typischer Weise mit selbstgebackenen frischen Brötchen, selbstgemachter Marmelade und neuerdings auch mit selbstgestrickten Eierwärmern.. 

zu den Brötchen komme ich später noch mal.. ich will mich tatsächlich an die Video-Bloggerei wagen und Euch in bewegten Bildern zeigen, wie's am Besten klappt mit den Brötchen.. mal schauen, ob's klappt.. 

weiter geht's mit der Marmelade.. von hinten nach vorn: Pflaumenmus, Erdbeermarmelade und Löwenzahngelee.. die beiden ersten von den Schwiegereltern in Spe, das Gelee von mir.. 

ich hab ja letztes Jahr schon Löwenzahngelee gekocht.. dieses Jahr wollt ich den Gelierzucker weglassen und normalen Zucker nehmen.. so "wie zu Oma's Zeiten" und so.. tja.. rausgekommen sind aus der ersten Fuhre zwei Gläser Löwenzahn-Karamell und zwei Gläser Löwenzahn-"Honig".. 

Mittwoch

nicht ganz Spaghetti Bolognese

sondern Tagliatelle Bolognese.. jaaa, ist jetzt nicht wahnsinnig was anderes, aber immerhin nicht Original, gell?


geht bei uns ganz fix und nach keinem direkten Rezept:

für 3 Portionen etwa 250g Nudeln aufsetzen..
eine kleine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und glasig im Wok andünsten.. 500g Gehacktes dazugeben und krümelig anbraten.. während des Bratens mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.. eine Prise Zimt unbedingt mit zum Gehacktem geben! bei allen Fleischgerichten empfiehlt sich immer eine Prise Zimt..


ist das Gehackte fertig, kommt ein Eßl. konzentriertes Tomatenmark dazu und soviel passierte Tomaten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.. anschließend noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken..

die Nudeln abgießen und mit zur Nudelsoße geben, alles kräftig durchmischen.. wer will, kann hier geriebenen Käse dazugeben, dann zieht er nachher schön Fäden..

die Nudeln anrichten und genießen!

Donnerstag

auch wenn's simpel ist

wollt ich nur so für mich selbst hinterlegen:
Pangasius-Fischstäbchen sind viiiiiel besser, als Alaska-Seelachs-Matsch-Fischstäbchen..


inspiriert von der wilden Henne gab's dieses einfache Essen am Ostermontag nach einer ausgiebigen Ski-Tour mit dem Herrn König..
Majoran-Kartoffelbrei mit gekochtem Fenchel und zweierlei Fischstäbchen..

der Kartoffelbrei ist nur mit Majoran gepimpt, schmeckt dadurch aber wesentlich besser!
der Fenchel war ein Versuch - eben inspiriert, gell? -, der etwas nach hinten losging.. also Fenchel wird ehrlich gesagt nicht unser Freund werden.. da sind mir stinknormale Erbsen lieber..
und die Fischstäbchen.. jaaa, die Fischstäbchen.. wir standen im Laden vor gefühlten 20tausend Packungen und griffen halt zwei verschiedene.. wie sich rausstellte, sind die Pangasius-Stäbchen wirklich viel besser.. so richtig mit Struktur! und fallen nicht auseinander, wenn man sie anschaut! und im Ofen gemacht sind sie sogar noch "light"! (das geht natürlich auch mit normalen Fischstäbchen, war nur das erste Mal Ofen und eben nicht Pfanne)..

auf dem Bild sind die vorderen drei übrigens Pangasius und die hinteren zwei Alaska Seelachs.. kann man sich jetzt aussuchen, ob man da'nen Unterschied sieht oder nicht..

also die werden demnächst nur noch gekauft..

Freitag

bunte Suppe

eigentlich müsste die bunte Suppe ja am Ende der Suppen-Reihe kommen.. eigentlich sollte's ja auch'ne Kartoffelsuppe werden.. und eigentlich fand ich Gemüsesuppen immer doof..
aber uneigentlich ist diese Suppe einfach perfekt für dieses Winter-Nebel-Wetter.. und leeeecker!


ja.. Kartoffelsuppe sollte's mal werden, bis ich dann zu Haus feststellte, dass ich nur noch fünf minimalistische Kartoffeln habe.. nun gut.. somit wurde kurz Rücksprache mit der Frau Mutter Königin (einer vorzüglichen Suppenköchin!) gehalten und los ging's mit der bunten Suppe:

ein Bund Suppengrün (zwei kleine dicke Möhren, ein Achtel Sellerie, eine kleine Stange Lauch und ein Bund Petersilie) und 5 kleine, mehligkochende Kartoffeln waschen/schälen und in mundgerechte, unregelmäßige Stücke schneiden (sieht besser aus, wenn's nicht perfekte Scheibchen sind).. die Petersilie hacken..

alles in einen großen Topf geben und gerade so mit kaltem Wasser bedecken.. einen zerkrümelten Brühwürfel dazugeben und aufkochen..

wenn es kocht auf mittlere Hitze stellen und die Suppe eine halbe bis eine dreiviertel Stunde köcheln lassen.. anschließend mit Pfeffer, Salz, Majoran, Thymian und Rosmarin abschmecken..

wer (wie ich) gern fleischige Einlagen in seiner Suppe hat, kann kurz vor Ende der Köchelzeit 200g gewürztes Hackfleisch in klein gerupften Portionen ohne Öl in der Pfanne kross braten und diese dann zur Suppe servieren..

wer lieber weiches Fleisch mag, kann die Klößchen mit in die Suppe geben, wer sie lieber leicht kross will, der stellt sie in einer extra Schüssel dazu..

also ich kann Euch sagen, so langsam werd ich echt zum Suppen-Narr..


Mittwoch

W-ü-rsing?

unser Einkaufszettel.. niedlich.. (und nicht von mir geschrieben!) hat so'n bisschen was von Oberschiene..

nun gut.. heut also W-i-rsing-Lasagne.. wieder ein Rezept nach dem zukünftigen Schwiegervater.. Ihr merkt schon, er hat's drauf beim Kochen!


wenig Arbeit und sau lecker!

einen halben Wirsingkopf halbieren, den Wirsing in Streifen schneiden, den harten Strunk dabei entfernen..
raus kommen sollten so 1 x 3 cm große Streifen Wirsing..

5 bis 6 Scheiben Kochschinken in kleine Stücke schneiden/rupfen und im Wok (oder auch einem großen Topf) anbraten.. Wirsing dazu geben, - wer Kraut nicht so gut verträgt sollte hier noch einen Teel. zerstoßenen Kümmel dazu werfen - ordentlich mit Muskat und Salz würzen und mit Wasser aufgießen.. alles bei mittlerer Hitze etwa eine halbe Stunde köcheln lassen..

anschließend ein Becher Frischkäse (etw. 200g und nicht mager!) dazu und eine weitere viertel Stunde köcheln lassen..

nun kommen wir zum Lasagne-Teil:
in eine Auflaufform eine Schicht Kraut, dann rohe Lasagneplatten drüber, wieder Kraut, wieder Lasagneplatten, bis die Form zur Hälfte gefüllt ist.. nun eine Schicht Käse nach dem Kraut einbauen, anschließend weiterschichten bis die Auflaufform voll ist.. die Soße vom Kochen wird übrigens zum Lasagneplatten durchkochen gebraucht, also ruhig mit rein und nicht abgießen.. das Ganze sollte allerdings auch nicht schwimmen..
schlussendlich mit Kraut abschließen und die Lasagne mit Käse bedecken.. bei 150°C für etwa 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen.. was nun noch an überschüssiger Soße da ist, darf gern abgeschüttet werden, sonst macht sich das Rausheben der Lasagne doof..

und ganz zum Schluss: genießen!

Freitag

orange, orange...

die bunten Suppen gehen weiter!
ein ganzer Regenbogen wird wohl nicht bei rauskommen, aber zumindest etwas farbenfrohe Küche!


am Dienstag (neuer Suppentag) gab's ein Möhren-Curry à la Franzi vom Gemüseregal..
an sich ganz lecker, aber ich glaub, ich bin einfach nicht der Curry-Fan.. außer bei'ner Currywurst mag ich Currygeschmack irgendwie nicht wirklich, hab ich jetzt festgestellt..
aber schön scharf war's mit ordentlich Chili-Flocken drauf! waren eine gute Anschaffung, diese Flocken..

für Euch natürlich trotzdem das Rezept:
für zwei Portionen werden 250g Möhren gewaschen und in kleine Stücke geschnitten, diese werden in 500ml Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel etwa 15 bis 20 Minuten weich gekocht..

anschließend kommt eine kleine Banane, der Saft einer Orange, ein großer Eßl. Frischkäse und ein halber Eßl. Currypulver dazu.. Chiliflocken nach eigenem Bedarf.. anschließend wird alles zusammen bis auf die gewünschte Konsistenz püriert..

das angerichtete Curry mit Chili-Flocken dekorieren und mit Reis oder Brot servieren..


grün, grün, grün sind alle meine ...

... Kleider? ne, aber das Grün der Suppe ist schon ziemlich genial, oder?


beim gemütlichen Abendessen letztes Wochenende mit den Schwiegereltern (in Spe) - wir erinnern uns an die Ski-Tour - kam das Gespräch zwischenzeitlich darauf, dass mein Schwiegervater (in Spe) letztens eine ganz herrliche BrokkoliCremeSuppe gemacht hat.. zustimmendes Schwärmen der restlichen Familie folgte sogleich..

also beschloss ich, die Suppe so schnell wie möglich nachzukochen.. tja, wie es passte, war das am Dienstag schon der Fall!

sie ist sehr einfach zu machen, sehr sehr lecker und auch recht schnell gemacht:

zwei kleine Kartoffeln (etwa 100g) und zwei Zehen Knoblauch schälen.. zusammen mit 500g Brokkoli (mit Stiel) klein schneiden und alles in einen großen Topf geben..

einen Liter (Gemüse)Brühe kochen und das Gemüse damit übergießen.. alles etwa 15 Minuten gar köcheln lassen.. anschließend kommt noch ein grooooßer Eßl. NaturFrischkäse dran und dann wird alles auf gewünschte Konsistenz püriert..

man kann sich vorher noch ein paar Brokkoliröschen zur Deko sichern.. wahlweise kann man dazu aber auch Croutons rösten oder ein paar Chiliflocken über die fertig angerichtete Suppe streuen.. auch sehr dekorativ und vor allem lecker!

man sollte nur darauf achten, dass die Suppe im pürierten Zustand extrem schnell zum Vulkan wird, wenn sie auf der heißen Herdplatte steht..

so hab ich mir auch einen dezenten Kampf mit der Suppe geliefert.. die blubbert -> ich will sie von der Platte ziehen -> nun ja.. ich hab mit leichten Verbrennungen und Putzdienst gewonnen...

wenn man's dann weiß, wird man ja vorsichtiger, nicht? somit also stetig umrühren beim wieder Aufwärmen, sie schmeckt nämlich auch am nächsten Tag genauso gut!

Mittwoch

Nikujaga - jap. Eintopf

hach, es sollte mal wieder was japanisch angehauchtes geben.. aber nicht zu aufwendig.. und nicht zu viele Zutaten.. und keine hochkomplizierten Zutaten, bitte....

also wurde in diversen Kochbüchern geblättert und man fand schließlich besagten Eintopf in einem Kochbuch namens Japan:


dauert zwar ein bisschen an Vorbereitungs- und Garzeit, aber es ist eben ein Eintopf.. und die köcheln ja bekanntlich eine Weile.. aber ansonsten sehr einfach und ein total leckeres und sättigendes Ergebnis..

300g Hühnerbrust werden in mundgerechte Stücke geschnitten und kross angebraten.. anschließend kommen sie in einen Topf, werden mit 800 ml Wasser aufgegossen und zum Kochen gebracht.. das Hühnchen darf nun für 30 Minuten vor sich hin köcheln..

in der Zeit werden etwa 6 bis 7 mittelgroße Kartoffeln (~ 700g) geschält und ebenfalls in mundgerechts Stücke geschnitten.. nach der Köchelzeit zum Fleisch geben..

nun kommen 2 Eßl. Zucker und 3 Eßl. Sojasoße dazu.. alles gut umrühren und bei geschlossenem Deckel weitere 20 Minuten garen.. 

sind die Kartoffeln gar, ist der Eintopf fertig.. er reicht für etwa 3 Portionen..
Nikujaga bedeutet übrigens Fleisch (niku) und Kartoffeln (jaga).. ein beliebtes Winterrezept in Japan..
und mit je einem festgekochten Ei dazu ist es ein Gedicht, sag ich Euch!

いただきます! (itadakimasu!)

Lauchsuppe

als der Herr König letzte Woche vorschlug, wir könnten doch mal Lauchsuppe essen, verzog ich ehrlich gesagt erstmal etwas das Gesicht.. Lauch kenn ich eigentlich nur als scharfe Nebenzutat.. aber gut, man ist ja experimentierfreudig, nicht?


erstaunlich lecker! ich muss zwar meine Gewürzabteilung mal etwas aufstocken und dann damit ein bisschen an der Suppe experimentieren, aber im großen und ganzen, wirklich lecker!
selbst mein liebster Suppen-Kasper hat drei Teller davon gefuttert, das will was heißen!

für drei Personen werden 2 Stangen Lauch halbiert, gewaschen und anschließend in grobe Ringe geschnitten.. vier große Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden.. zwei Zehen Knoblauch schälen und fein würfeln.. alles zusammen in einen großen Topf geben, zur Hälfte mit Wasser auffüllen, einen Brühwürfel hinzugeben und nun bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.. (immer mal umrühren nicht vergessen)

je nach Fleisch-Vorlieben werden nun während die Suppe köchelt 250g bis 500g Gehacktes mit Pfeffer und Salz gewürzt und in kleinen Flöckchen kurz kross angebraten.. anschließend kommen sie mit zum Gemüse und werden darin dann durchgegart..

ist alles Fleisch im Topf, wird mit Salz und Pfeffer nach Belieben gewürzt und die Suppe gut durchgerührt.. anschließend darf sie wieder weiterköcheln..
insgesamt sollte sie aber wirklich nicht länger als 20 Minuten köcheln, sonst wird der Lauch zu matschig..

ist die Köchelzeit um, wird die Suppe von der heißen Platte gezogen und ein Becher Schmand untergerüht.. nochmals abschmecken und mit frischen Kräutern bestreut servieren!

kräftig, deftig, lecker!

am Wochenende musste mal was richtig kräftig Herzhaftes her.. ich wollte Fleisch!!! also gab es Fleisch..


inspiriert von Nyla von cookmania hab ich aus dem Vollkornbrötchen-Teig von Mamas Kram und dem Gulasch von Vava von Liebe geht durch den Magen einen Gulasch im Brottopf gezaubert.. wenn schon deftig, dann richtig, wa?
im Hintergrund sieht man übrigens trocknenden Orangenabrieb für zukünftige Weihnachtsbäckerei..
als erstes wird der Teig angesetzt:
für zwei Brote wird ein viertel Würfel Frischhefe (etw. 15g) in 300ml warmen Wasser mit einem Teel. Zucker aufgelöst.. anschließend werden 300g Vollkornmehl und 200g Weizenmehl mit einem Teel. Salz vermischt und die flüssige Hefe kommt dazu.. alles schön verkneten und warm gehen lassen, bis sich der Teig merklich vergrößert hat.. (kann unter Umständen recht lange dauern, mein Teig durfte etwa 3 Stunden gehen)

den Teig in zwei Teile teilen und diese zu runden Broten formen.. mit Wasser bestreichen und bei 200°C für etwa 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen.. sehen die Brote durch aus, eins anheben und gegen den Boden klopfen, klingt es hohl, sind sie durch!

Samstag

auf ein Neues

yeah, es war mal wieder Sushi-Zeit!


dieses mal in recht großer Runde gab es leckeres selbstgerolltes Sushi..

sehr genial war auch, dass die Surimi-Sticks derzeit mit zwei Dip-Packungen verkauft werden! das heißt, für künftige Bento hab ich genug Soße zum Pimpen!

noch einmal die Großansicht mit Colaglas:


hier sieht man übrigens auch schön die - dieses mal erstmalig gerollten - Futo-Maki (die Riesenrolle oben links)
ansonsten wie immer (von oben links nach rechts) Nigiri-Zushi, normale (Hoso-)Maki und in der Mitte ein Sashimi-Teller mit besagtem Cocktail-Dip..

Verzeihung für die unscharfen Bilder, aber kurz vor'm Essen hat man ja bekanntlich keine Kraft mehr, auch noch eine Kamera ruhig zu halten, nicht wahr?

Bestandsaufnahme für 10 Personen (Menge war diesmal perfekt!):
1kg Reis (Trockenmasse)
800g roher Lachs
400g Riesengarnelen
350g roher Thunfisch
vier Tüten Surimi-Sticks (je etwa 200g pro Packung)
3 Cocktail-Dips der Surimi-Sticks
1 1/2 Möhren
eine Gurke
1/2 Tube Mayonnaise
Wasabi

Mittwoch

die Pilze mussten weg

daher gab es heut leicht abgewandelt einen Nudelauflauf mit Pilzen..


das Soßenrezept hab ich nämlich von Nyla von CookMania.. sehr genial und sehr lecker!

fangen wir also auch gleich an, indem wir etwa 360g Nudeln (120g pro Portion) in Salzwasser kochen,, währenddessen werden 200g Champignons und 100g Kochschinken klein geschnitten und ein bis zwei Zehen Knoblauch fein gewürfelt..

nebenbei kann man dann schon mal 175ml Brühe kochen..

in einem Topf wird nun ein Eßl. Butter bei geringer Hitze geschmolzen..  anschließend einen Eßl. Mehl sowie die Brühe dazugeben und alles gut verrühren, damit das Mehl nicht klumpt.. 175ml Milch dazu geben und wieder unterrühren..
und nun kommen wir zum Käse! ich hab 80g mittelalten Gouda in Scheiben genommen und diesen in kleinen kleingerupften Portionen unter die Mischung gerührt.. dabei zwischendurch immer rühren, damit der Käse sich auch gut auflöst! mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken..

sind die Nudeln fertig, werden sie abgegossen, mit den Pilzen, dem Knobi und dem Schinken vermischt und anschließend die Hälfte davon in eine Auflaufform (oder Kastenkuchenform) gegeben.. nun kommt noch einmal eine kleingerupfte Scheibe Gouda über das Ganze und der Rest Nudeln drüber..

den Auflauf mit der Käsesoße übergießen, zwei Scheiben Gouda oben drauf legen und bei 200°C für 15 bis 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen damit.. da die Nudeln ja schon vorgekocht sind, geht es im Ofen eigentlich nur um's Käse schmelzen..

sowas von lecker! und der Knoblauch hilft bestimmt auch gegen böse Geister!
Happy Halloween!


Samstag

man kennt es noch aus Kindertagen

Hühnerfrikassee.. was hab ich es geliebt als Kind..
der Liebste kam heut auf die Idee, Hühnerfrikassee essen zu wollen..
eigentlich hat ich ja ganz andere Pläne, aber was tut man nicht alles für die Herren der Schöpfung, nicht?


so stellen wir Frauen der Schöpfung uns halt an den Herd..

für drei normale Portionen (oder eine für mich und eine riesige für den Liebsten) werden 500g Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt..
das Fleisch mit ein wenig Öl im Wok anbraten.. währenddessen sechs mittelgroße Champignons achteln und anschließend mit braten..
in der Zeit 500ml Hühnerbrühe aus 500ml kochendem Wasser und einem/zwei Brühwürfel(n) machen.. wie viele Brühwürfel Ihr braucht, kommt halt auf Eure Brühwürfel an..
das Fleisch und die Pilze auf einen Teller geben und vorerst beiseite stellen..
die Brühe zusammen mit einem Becher (200ml) Sahne in den Wok geben.. während beides aufgekocht wird, kommen zwei Ecken Schmelzkäse (Geschmacksrichtung Sahne, etw. 50g) dazu..
in der Zeit eine Dose Erbsen/Möhren-Gemüse (400g Gesamtgewicht) aufmachen und die Möhren in kleine Stücke schneiden, soweit dies noch nicht der Fall ist..
das Fleisch, die Pilze und die Möhren zur Soße geben und alles 20 Minuten köcheln lassen.. anschließend die Erbsen dazu und alles noch weitere 10 Minuten eindicken lassen.. zur Not mit Instantmehl oder Soßenbinder nachhelfen..

von Haus aus die Empfehlung dazu: Reis! ganz klassisch..
das Rezept hab ich übrigens von chefkoch.de..

lecker, lecker! gibt's bestimmt mal wieder..